CHOLESTERIN: WIE ENTSTEHT DIABETES-TYP-2?

Der Typ-2-Diabetes ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, bei der der Zuckerspiegel im Blut bei den Betroffenen erhöht ist.

Der Grund dafür ist eine Insulinresistenz, d.h. die Körperzellen dieser Menschen sprechen schlechter auf Insulin an. Dieses Hormon hat die Aufgabe, die Zuckermoleküle aus dem Blut in die Zellen weiterzuleiten. Bei einer Insulinresistenz gelingt das nur unzureichend – der Zucker staut sich in den Blutgefäßen an. Übergewicht und Bewegungsmangel fördern eine Insulinresistenz, aber auch eine genetische Veranlagung kann hier vorliegen.

Erhöhte Blutzuckerwerte verursachen zunächst keine äußerlich bemerkbaren Beschwerden. Im Körper schädigen sie jedoch langfristig die Blutgefäße, Nerven und zahlreichen Organe. Mögliche Folgekrankheiten sind u.a. Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschwäche, Netzhautschäden und Nervenstörungen. Diese entwickeln sich meist schleichend über Jahre hinweg. Oft bestehen sie ab der Diagnose bei Typ-2-Diabetes aber schon vorher und werden dann erst entdeckt. Die Kombination einer Fettstoffwechselstörung mit Diabetes-Typ-2 führt zu einem erhöhten Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkranken.